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Mit der aktuellen Kampagne »Computer statt Tiere« (tierrechte 4.06 berichtete umfassend) will unser Bundesverband Tausenden Kaninchen, Meerschweinchen und Fröschen in der Ukraine das Leben retten. Durch Bereitstellen der technischen Ausrüstung zum Ersatz von Tierversuchen im Studium der Biologie und Tiermedizin an zwei ukrainischen Hochschulen wollen wir auch deutschen Hochschullehrern ein deutliches Signal geben, die im Gegensatz zu ihren osteuropäischen Kollegen bislang wenig bereit sind, auf tierfreundliche Lehrmethoden umzusteigen. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt durch eine Spende!
Durch meine internationalen Kontakte zu Tierrechtlern erfuhr ich von der Situation in Charkiw*, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, und recherchierte im Oktober 2006 für den Bundesverband vor Ort. Ich besuchte die Zooveterinär-Akademie und das Institut für Physiologie der Universität Charkiw und dokumentierte haarsträubende Tierhaltungen, grausame Tötungsmethoden und vorsintflutartige Instrumente. Ich fand aber auch Hochschullehrer vor, die das Gemetzel nicht mehr wollen. Sie wollen eine bessere Ausbildung für ihre Studenten. Sie wollen auf Computersimulationen umsteigen. Alles was sie brauchen, ist die technische Ausrüstung. Doch dazu fehlt das Geld. Unser Bundesverband will diese Ausrüstung bereitstellen; das sind vor allem 30 Computer, Software und eine Videokamera.
Die Realisierung des Projektes wird jährlich mindestens 1.200 Tieren das Leben retten. Gleichzeitig soll es aber auch ein Signal an den deutschen Gesetzgeber sowie an die hiesigen Unis sein, wo zum großen Teil noch Lehrmethoden aus dem vorletzten Jahrhundert eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Deutschland, wo Studierende immer noch an vielen Universitäten am Tierverbrauch teilnehmen müssen, wenn sie ihr Studium nicht abbrechen wollen, darf nach ukrainischem Tierschutzgesetz niemand gegen seine ethische Überzeugung zur Teilnahme an Experimenten gezwungen werden. Ein osteuropäisches Land macht es uns vor.
Was hat sich seit Oktober getan?Wie unser Kontaktmann und Übersetzer vor Ort, Biologiestudent Dimitrij Leporskij, vor Kurzem berichtete, hat mein Besuch die vier Professoren inspiriert. Sie sind begeistert von unserem Projekt und können es kaum erwarten, die Computer einzusetzen. Mittlerweile haben sie sogar einige Versuche mit einfachsten Mitteln ersetzt. Doch für einen vollständigen Ersatz sind sie auf unsere Spendenaktion angewiesen. An dieser haben sich erfreulicherweise schon etliche Menschen beteiligt. Doch die Summe der Überweisungen reicht leider bei Weitem noch nicht aus.
Unterstützung erfährt unser Projekt durch die ukrainische Sängerin Ruslana, die in ihrer Heimat auch Parlamentsabgeordnete ist. Bei ihrer letzten Reise nach Deutschland fand gleich wieder ein Treffen mit ihr statt. So überreichte ich ihr in Berlin die Projektmaskottchen Ratte und Frosch.
Jeder Cent kommt anBitte helfen auch Sie mit, die Tierversuche an den beiden ukrainischen Universitäten einzustellen und so jährlich rund 1.200 Tiere zu retten. Jeder Euro zählt! Wir versichern Ihnen, dass jeder Cent den Tieren zugutekommt!
Corina Gericke
Weitere Informationen inkl. Kurzfilm:www.ukraine.tierrechte.de
*Anmerkung zur Schreibweise der ukrainischen Stadt: Charkow ist die Umsetzung der alten russischen Bezeichnung in deutsche Schrift und Sprache. Seit der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991 setzt sich zunehmend die ukrainische Schreibweise Charkiw durch.
Ihre Spende für die Tiere bitte an: Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner
Sparkasse Aachen
BLZ 390 500 00
Konto 16 15 40 80
Stichwort Ukraine
Für internationale Überweisungen:
IBAN: DE06 3905 0000 0016 1540 80
Swift-BIC: AACSDE33
Online-Überweisungen:
www.spenden.tierrechte.de
Stichwort Ukraine
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