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Krebsmaus
Der Krebsmaus wurde ein sogenanntes Onkogen ins Erbgut eingeschleust. Dieses Gen führt dazu, daß die Tiere mit großer Wahrscheinlichkeit im Alter von mehreren Wochen oder Monaten an Krebs erkranken. Wissenschaftlich gesehen war die Krebsmaus ein Flop, sie wurde nicht in der Krebsforschung eingesetzt. Krebs ist ein multifaktorielles Geschehen, bei dem nicht nur die Erbanlagen, sondern u.a. auch die Lebensweise, Ernährung, psychische Situation eine Rolle spielen.
Lesch-Nyhan-Maus
Das Lesch-Nyhan-Syndrom des Menschen ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung, bei der ein Defekt in einem einzigen Gen vorliegt. Menschen, die daran leiden zeigen Verhaltens- und neurologische Störungen. Knockout-Mäuse, bei denen das entsprechende Gen blockiert wurde, zeigen keine solchen Symptome (1).
Cystische Fibrose-Maus
Die Cystische Fibrose (CF, = Mukoviszidose) des Menschen beruht auf einem Gendefekt eines einzigen Gens. Inzwischen sind allerdings mehrere Hundert verschiedene Mutationen des CF-Gens bekannt. Bei der CF-Maus wurde das betreffende Gen gezielt »ausgeschaltet« (Knockout-Maus). Allerdings entwickeln diese Tiere nicht die gleichen Symptome wie Menschen. Menschen mit CF leiden v.a. darunter, daß das Sekret, das in den Bronchien gebildet wird, um sie elastisch zu halten, zähflüssig wird und nicht abgehustet werden kann. Die Mäuse dagegen zeigen hauptsächlich schwere Verdauungsschäden und viele sterben in den ersten Monaten daran.
Die an diesen Tieren entwickelte Gentherapie wiederum hatte bei den Tieren ein Wirkung, verlief beim Menschen jedoch enttäuschend und hielt nicht die Versprechungen (2).
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